II. Portrait der Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg


1. Geschichtlicher Überblick

von Ilse Rampelt

Aufgezeichnete Geschichte ist das Gedächtnis der Völker und Volksgruppen. Im Gemeinschaftsleben der im Rhein-Neckar-Raum ansässigen Siebenbürger-Sachsen ist das 50-jährige Jubiläum der Gründung der Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg ein Moment, in dem die Erinnerung an die eigene Geschichte notwendig wird. Grund genug für eine Bilanz, einen nachdenklichen Blick auf das Verbandsleben der letzten 50 Jahre und eine Rückbesinnung auf unsere Geschichte.

Im folgenden sind wir bemüht, den Ablauf der Begebenheiten und Aktivitäten ordnend zu beschreiben und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Wie mit einem Brennglas werden fünfzig Jahre siebenbürgischen Vereinslebens in das Gesichtsfeld des Lesers gerückt. Anhand von authentischen Fotos und erläuternden Texten kann man sich den chronologischen Hergang wichtiger Geschehnisse aus der Distanz wieder ins Gedächtnis rufen.

Bereits Anfang der vierziger Jahre gab es im Rhein-Neckar-Raum erste Bemühungen, größere Zusammenkünfte von Landsleuten zu organisieren. Erste gemeinschaftsbildende Tätigkeiten sind in dem Bericht des ersten Vorsitzenden der Kreisgruppe, Gustav Adolf Schwab, anlässlich des 30. Jahrestages der Kreisgruppe dokumentiert: bereits 1941 eine Weihnachtsfeier mit über 80 Landsleuten aus Mannheim und Ludwigshafen in der Gaststätte "Zur Walhalla" in Ludwigshafen. Zudem fanden regelmäßige Treffen der Schützen und der Kegelfreunde statt. Auch aus dem Bericht des langjährigen Leiters der Siebenbürgischen Bibliothek, Balduin Herter, in der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Landesgruppe Baden-Württemberg erfahren wir über erste Beiträge zur siebenbürgischen Gruppenidentität in der vorlandsmannschaftlichen Zeit. Balduin Herter zitiert den späteren Galeristen Rolf Brotschi: "

 

 


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