Grußwort

 

Das 50-jährige Jubiläum der Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg unserer Landsmannschaft erfüllt alle Mitglieder unserer Landesgruppe und mich selbst mit Freude und Stolz. Das Jahr 2003 ist für die Landesgruppe Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. und für die Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg selbst Anlass für ein Jubiläum besonderer Art.


Alfred Mrass

Mit diesem Jubiläum feiert die erste Kreisgruppe, die in unserer Landesgruppe eigenständig gegründet wurde, ihr 50-jähriges Bestehen. Gleichzeitig ist die Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg auch die erste siebenbürgische Kreisgruppe, die in dem damals noch sehr jungen, erst 1952 gegründeten Bundesland Baden-Württemberg entstanden ist. Und als dritte Besonderheit ist anzuführen, dass die Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg in einer Zeitspanne von über 50 Jahren von nur drei Vorsitzenden, den Herren Gustav Adolf Schwab (1953 - 1984), Johann Wester (1984 - 1990 und 1993 bis jetzt) sowie Robert Schuller (1990 - 1993 kommissarisch) geleitet wurde.

Dieses alleine ist an sich eine einzigartige Situation und eine beachtliche und bewundernswerte Tatsache. Dazu gesellt sich eine intensive und erfolgreiche Arbeit auf kulturellem, gesellschaftlich-sozialem und politischem Gebiet. Diese Arbeit wurde von einer Vielzahl von Landsleuten getragen; sie hat bei noch viel mehr Personen Resonanz, Anerkennung und Dank gefunden.

Ich gratuliere dem jetzigen Vorstand der Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und drücke meinen Dank und meine Anerkennung allen bisherigen Verantwortlichen für die geleistete hervorragende Arbeit zum Wohle unserer sächsischen Gemeinschaft und zum Wohle der Allgemeinheit im Rhein-Neckar Raum und in der angrenzenden Pfalz, aus.

Die Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg war der Kristallisationspunkt für das Erstarken der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft in diesem Raum, sie war durch ihre vielfältigen Aktivitäten ein leuchtendes Beispiel von Gemeinschaftspflege für die siebenbürgischen Gruppen aus anderen Regionen der Bundesrepublik. Durch die mit besonderem Glanz organisierten Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage 1987 in Mannheim, durch das Veranstalten von Tagen der Begegnung in der Mannheimer Friedenskirche und durch die Präsentation der siebenbürgisch-sächsichen Kultur auf der Bühne und in vielen Ausstellungen in Rathäusern und Banken wurde das Wissen über die Siebenbürger Sachsen und das Verständnis für sie in der breiten Öffentlichkeit stark verbessert.

Dadurch ist der Prozess der Integration unserer Landsleute beschleunigt worden, dadurch ist auch das Kulturleben in der Region bereichert worden. Die Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg unserer Landsmannschaft hat durch ihre kulturellen Aktivitäten in den zurückliegenden 50 Jahren bewiesen, dass in einer freiheitlich-demokratisch organisierten Gesellschaft das Kulturgut einer kleinen Minderheit gepflegt und weiterentwickelt werden kann.

Ich wünsche den Verantwortlichen für die kommenden Jahre weiterhin Ausdauer, Freude und Erfolge wie bisher. Der vorliegenden Festschrift wünsche ich Beachtung und eine weite Verbreitung.

Dipl.-Phys. Alfred Mrass

Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg
 


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