Vorwort

 

Im Jahr 2003 steht das 50-jährige Jubiläum der Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg im Mittelpunkt unserer landsmannschaftlichen Tätigkeit. Für uns Siebenbürger Sachsen sind die zahlreichen traditionellen und kulturellen Veranstaltungen, die unsere Landsleute besuchen oder in der Siebenbürgischen Zeitung verfolgen, sowie die Pflege des siebenbürgisch-sächsischen Brauchtums aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.


Johann Wester

So wie viele andere Volksgruppen verbinden auch uns gemeinsame Prinzipien und Werte, wie Heimat- und Traditionsbewusstsein, verantwortliches Denken und Handeln, Hilfsbereitschaft und Toleranz. Für diese Werte, die die Siebenbürger Sachsen über einen langen Zeitraum geprägt haben und somit ein fester Bestandteil unserer Zusammenarbeit sind, lohnt es sich einzutreten.

In unserem vielfältigen Veranstaltungsangebot findet jeder/jede für sich das Gewünschte: Tage der Begegnung, Vortragsnachmittage, Ausstellungen, Muttertagsfahrten, Busausflüge, Erntedank- und Weihnachtsfeiern, Frauennachmittage, Kathreinen- und Faschingsbälle, etc. Eines der größten Ereignisse der letzten fünf Jahrzehnte ist selbstverständlich die Feier zum 50-jährigen Bestehen unserer Kreisgruppe am 10. Mai 2003 in der Kulturhalle Mannheim-Feudenheim, unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim, Herrn Gerhard Widder.

Die Arbeit unserer Kreisgruppe gewinnt in erster Reihe durch das den jeweiligen Bedürfnissen der Mitglieder angepasste Veranstaltungsangebot, und zweitens dadurch, dass die Landsleute das vom Vorstand angebotene Programm annehmen. Zu diesem großen Angebot und zu der erfolgreichen Arbeit haben im Laufe der fünf Jahrzehnte viele ehrenamtlich tätige Landsleute, Mitglieder sowie Vorstandsmitglieder beigetragen. Nur durch ihr selbstloses Engagement konnte dieser Erfolg verbucht werden. Daher gilt mein besonderer Dank allen Damen und Herren, die in den vergangenen fünfzig Jahren als Vorstandsmitglieder Verantwortung getragen haben, aber auch allen anderen Mitarbeitern, deren Mithilfe genauso wertvoll war und ist. Ebenso gilt mein Dank den Teilnehmern der Jugend , der Tanz und der Theatergruppen, den Chormitgliedern und allen Landsleuten, die mit ihrer Anwesenheit bei den Veranstaltungen zum Erfolg beigetragen haben.

Auch in Zukunft wird es von großer Bedeutung sein, inwieweit Menschen bereit sind, ehrenamtlich mitzuarbeiten, weil in absehbarer Zeit auch in unseren Reihen immer weniger werden. Die Verantwortlichen unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft - und somit auch die unserer Kreisgruppe - werden sich auch weiterhin für die Interessen unserer Landsleute einsetzen und darauf hinwirken, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und altes Brauchtum lebendig zu erhalten, was für die Integration unserer Landsleute unverzichtbar ist.

Besonders erfreulich ist, dass die Integration unserer Landsleute im Rhein-Neckar-Raum so gut gelungen ist, dass wir von der Bevölkerung so freundlich aufgenommen wurden und hier an Rhein und Neckar unter liebenswerten Menschen eine neue Heimat finden durften. Auch im Jubiläumsjahr werden die traditionellen Veranstaltungen nicht vernachlässigt. Vieles von dem, was der Vorstand ehrenamtlich leistet, oder was sich in der Verwaltung und in der Tätigkeit der Kreisgruppe verändert, kann von außen nicht wahrgenommen werden. So haben wir neben der Anschaffung von modernen Arbeitsgeräten - Kopierer im Jahr 1985, Faxgerät 1994, Computer 1997 - schon im Januar 2000 eine eigene Homepage im Internet installiert. Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung ist eine moderne EDV-Ausstattung für eine gut funktionierende Kreisgruppe nicht nur selbstverständlich, sondern unverzichtbar. Somit kann die Arbeit unserer Kreisgruppe effektiv gestaltet werden und ist damit für die kommenden Jahre zukunftsorientiert gesichert.

Für das Zustandekommen dieses Buches, in dem wir auf fünfzig erfolgreiche Jahre zurückblicken und mit dem wir den Lesern einen Einblick in die Arbeit der Kreisgruppe seit ihrer Gründung im Mai 1953 vermitteln möchten, danke ich ganz herzlich den Autoren der Beiträge - Hans Bergel, Dr. Wolfgang Bonfert, Dekan Hermann Schuller, Gerhard Truetsch, Ute Welker sowie Sonja Agnetha Lauer für das Einscannen der Fotos für das Internet sowie Jürgen Lies für die Konvertierung von Dateien. Mein ganz besonderer Dank gilt Ilse und Hans-Holger Rampelt für die Erstellung der Chronik und des Portraits der Kreisgruppe sowie Johann Lauer für die Konzeption und Internetgestaltung. Für die finanzielle Förderung danke ich dem Vorstand unserer Landesgruppe sowie dem Innenministerium von Baden-Württemberg. Sollten sich in diesem Buch Fehler eingeschlichen haben, bitte ich dafür um Verständnis.

Johann Wester

Vorsitzender der Kreisgruppe

 


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