Siebenb. Zeitung am 15.08.2007

 

100. Geburtstag von Gustav Adolf Schwab

 

DEINER SPRACHE; DEINER SITTE; DEINEN TOTEN BLEIBE TREU ….
G.A. Schwab – ein Pionier der ersten Stunde der Kreisgruppe Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg zum 100. Geburtstag.

…. STEH IN DEINES VOLKES MITTE; WAS SEIN SCHICKSAL IMMER SEI !


Dies war immer der Wahlspruch von Gustav Adolf Schwab, der am 08.September 1907 in Hermannstadt zur Welt kam. Sein ganzes Leben war geprägt von der Liebe zu seiner Heimat und seinen Landsleuten.
Schon in Österreich, wohin ihn die Kriegswirren verschlagen hatten, war er in Braunau für sie da, und erledigte all die Dinge auf den Ämtern, die damals für die Flüchtlinge notwendig waren.
1951 kam G.A. Schwab mit seiner Frau und Tochter nach Mannheim, wo er wieder in seinem Beruf als Büchsenmacher arbeiten konnte. Aber seine wirkliche Liebe gehörte nach wie vor der Arbeit in der Landsmannschaft. Schon 1952 organisierte er Heimabende und gründete 1953 die Kreisgruppe Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg.
31 Jahre lang leitete er erfolgreich die Kreisgruppe und war zusätzlich noch einige Jahre Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz-Saar, bis er am 19. August 1984 überraschend nach kurzer schwerer Krankheit starb.
Für G.A. Schwab war Deutschtum und Sachsentum stets eins – aber das Sachsentum doch etwas Besonderes, das zu erhalten sich nicht nur lohnte, sondern selbstverständlich war. Dieser Hohepriester sächsischer Wesensart verstand es, die Glut der Heimatliebe in der Gemeinschaft, die ihn an ihre Spitze gestellt hatte, zu entfachen. Sein Name wird für immer mit der Geschichte der Siebenbürger Sachsen in Deutschland verbunden bleiben und er wird in unseren Herzen weiterleben. Wie Dr. W. Bruckner in seinem Nachruf zum Tode von G.A. Schwab so treffen schrieb: „Ein Herz, das heißer als der Rebe Feuer, reiner als des Goldes Erz dem Sachsentum zugetan war, hat aufgehört zu schlagen.
Als er am 19. August 1984 für immer die Augen schloss, hinterließ er auch in seiner Familie eine große Lücke. Heute noch, wo sich sein Todestag zum 23. Mal jährt, fehlt uns seine fröhliche Art und sein Humor, mit dem er alle Hürden seines Lebens meisterte.


von Hans Wester

 


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