„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“,

meinte schon Goethe.

von Susanne Weber

Am 9. Mai 2009 fuhren zwei Busse von Weinheim bzw. Mannheim über Heidelberg nach Heilbronn. Das erste Ziel der Muttertagsfahrt war die Kilianskirche.

Nach ein paar wichtigen Informationen, die uns Frauenreferentin Roswitha Batzoni schon während der Fahrt über die Kirche vermittelt hatte, konnten wir uns selbst von der Besonderheit des Gotteshauses überzeugen. Sehr beeindruckend war der zweiflüglige Hochaltar von Hans Seyfer, ein Meisterwerk der Schnitzerei aus dem Jahre 1498. Interessant war auch zu erfahren, dass der Altar, abgebaut und in 200 m Tiefe im Salzbergwerk Kochendorf gelagert, den Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg überlebt hat. Leider konnten wir das Geläute der neun Glocken nicht hören, über das der Glockensachverständige der evangelischen Landeskirche in Baden-Württemberg, Klaus Huber, 2001 gesagt hat, es sei eins der schönsten im Lande. Von hier ging es weiter nach Bad Wimpfen, ein kurzer Blick in die Klosterkirche St. Peter und dann weiter zum „Blauen Turm“.
 

 

Muttertagsfahrt am 09.05.2009 in Bad Wimpfen

 

Der Fußweg hinauf war für manche recht anstrengend, aber dafür wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht über den Neckar und mit gutem Essen in gepflegter Atmosphäre belohnt. Nach einem kurzen Spaziergang in der historischen Altstadt, die komplett denkmalgeschützt ist, trafen wir uns zum Kaffee und zu einer kleinen Feier. Mit Liedern, Texten und Gedichten wurden die Mütter gebührend gefeiert und symbolisch mit einem kleinen Geschenk belohnt.

Dass auf der Heimfahrt im Bus noch fröhlich gesungen wurde, war ein Beweis, dass alle das Zusammensein genossen. Herzlichen Dank an Frau Batzoni, die alles wunderbar organisiert hat.

                      


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